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Berlinparade bei Senatorin für Stadtentwicklung Junge-Reyer

Wir sagen DANKE für die Ost-Krone

1. Dezember 2007 von Lutz Matscholl
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Foto: Berlinparade zeigt Flagge bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
BirgNak_07A
Foto: Senatorin für Stadtentwicklung, Frau Ingeborg Junge Reyer, fröhlich, interessiert...
In Kürze: Die Berliparade demonstriert für mehr Rechte für Skater, und fordert regelmäßig "Mehr Wege zum Skaten".

Mit dem "Geh- und Radweg zwischen Teltowkanal und BAB A 113 vom Britzer Zweigkanal bis zur Rudower Straße" , auch Ost-Krone genannt ist im letzten Jahr ein zum Inlineskaten idealer Freizeitweg entstanden. Wir möchten dieses positive Beispiel loben, uns bei der Senatorin dafür bedanken und ihr deutlich machen, dass diese "Baumaßnahme" von den Bürgern angenommen wird und fleißig, ausgiebig genutzt wird.
Natürlich wollen wir mit unserer Aktion anregen, dem guten Beispiel weitere folgen zu lassen.
Mit einem kleinen, mehr symbolischen Geschenk wollen wir dafür sorgen, dass die "Rollenden Fußgänger" im Gedächtnis bleiben und bei zukünftigen Planungen an die, nur 7-10 cm kleinen Rollen gedacht wird. Jedenfalls in der Hinsicht, das bei zukünftigen Straßen und Wegen überlegt wird, ob statt Kopfsteinpflaster, Sand- und Lehmwegen, nicht auch ein glatter Asphalt- oder Plattenbelag zweckmäßig und möglich ist.
An diesem sonnigen Nachmittag sind 10 Skater von verscheidenen Skater-Vereinigungen gekommen, um sich an der Aktion zu beteiligen. Ausgerüstet mit Helm und Protektoren, die Rollschuhe aber über der Schulter, damit wir während des Gespräches nicht davon rollen.


Bericht

Gegen 14:50 Uhr kommen die Skater. Sie bringen ihre "Rollschuhe" und Ausrüstung mit. Natürlich auch ein Transparent, um zu zeigen worum es heute geht. Wir sondieren erst mal die Örtlichkeit und machen die Kameras scharf.
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01LpMat_9441.jpg; Hans, Stefan, Andrea, Uwe
Das "Material" wird für Fotos arrangiert. Wie sieht es am besten aus?
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Dein Kopf ist nicht zu sehen! Die Schrift ist dunkel.
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...bis endlich der Schriftzug im rechten Licht erscheint und golden glänzt.
Wir sind nun bereit...
Gekommen sind: Stephan Imm, Lutz Matscholl Initiatotren und Sprecher der Berlinparade;    Andrea Pilch, Birgit Nakielski, Stefan Luft und Uwe Heichel vom TEAM-Berlinparade;    Max (Silberhelm), Berlinparade;    Solveig von Skate-Berlin;    Hans von den Rolling-Oldies; und ein weiterer Skater. Die Vertreter der Sportvereine SCC, XSPEED-Team, TSC usw. konnten leider aus beruflichen Gründen nicht kommen.

Dann kommt die Senatorin pünktlich um drei. Gefolgt von drei Experten. Wir stellen uns kurz namentlich vor und und erläutern Ziel und Zweck der Berlinparade. Dann kommen wir schnell zum Thema unserer heutigen Zusammenmkunft und überreichen eins unserer T-Shirts als Dank un Anerkennung. Nun ist erst mal "Foto-Termin"
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04AndreaPilch_05.jpg; Hans, Lutz Matscholl und Frau Junge-Reyer
...also ich lege das mal so davor. Das reicht ja für Fotos.
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05AndreaPilch_06.jpg; ... + Stephan Imm
...nun kommt mal näher zusammen
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060BirgNak_06.jpg; ... + Solveig und Uwe
ihr beiden da auch! Das Passt noch!
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Alle lachen und sind gut aufgelegt. Die Stimmung ist locker.
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... und noch Mal mit Stephan...
So, habt ihr nun alles im Kasten?
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Doch dann wird es wieder etwas ernster und wir kommen wieder auf das Thema.
Die Ost-Krone Was ist denn das? Wir müssen den Skater-Slang erläutern...
Die Ostkrone? ja, das ist der "Geh- und Radweg zwischen Teltowkanal und BAB A 113 vom Britzer Zweigkanal bis zur Rudower Straße" Mehr dazu hier unter Ost-Krone :
Zur Beschreibung
LpMat_5330.jpg: Der Skater-Weg "Ost-Krone"
hier die Abfahrt von der Neuen-Späthstraße
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Ostkrone1.jpg: Karte
Die Lage in der Stadt
JoergRum_P9171923.jpg; Ostkrone in Benutzung
JoergRum_P9171923.jpg; Der Skater-Weg "Ost-Krone"
Rampe: Johannistaler Chausee
Die Ost-Krone wird von den Inlineskatern eifrig genutzt. Zum Freizeit-Skaten, zum Trainieren für Wettkämpfe und auch von Vereinen wie dem SCC, Verranstalter des Berlin-Marathon für sein Jedermann-Training.
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Stephan kommt aber schnell zu der Forderung: Asphaltierter Skaterweg im Tiergarten. Ähnlich dem -viel zu kleinen- Skate-Kurs im Volkspark Friedrichshain.
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Straßensperrungen -wie in Paris- zum Beispiel im Regierungsviertel. Am Sonntag für die Freizeitskater
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Auch Lutz erläutert, es ist wichtig, das die Skate-Möglichkeiten nahe an den Wohnquartieren liegen.
Lange Anfahrt verursacht nicht nur Frust und Kosten, sondern auch CO2.
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Die Senatorin, hört konzentriert und interessiert zu. Einige Fakten scheinen ihr neu zu sein.
Zum Marathon-Training braucht man mal 6km geradeaus. Die sind bei 30 km/h in etwa 12 Minuten "erledigt". Die Spitze beim Berlinmarathon rollt mit über 42km/h im Schnitt. Hm hm.
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Der Fläming-Skate liegt zwei Autostunden von Berlin entfernt. -einfach zu weit- Nein!
(Falsch: sind doch nur 70 Kilometer! ...entsetzen)
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DOCH ! eine Stunde hin, eine Zurück! und das ist eben zu viel, um nach Feierabend mal schnerll eine Trainingsrunde zu drehen.
( Hhmm... ja stimmt! ...lachen)
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Der schöne neue Uferweg an der Spree von der Luisenstraße (Mitte) bis Moabit (fast Charlottenburg) wäre schön zum Skaten. Leider teilweise mit Sand/Lehm und Kopfsteinpflaster belegt.
Das Argument, das hier, unmittelbar neben der Spree Regenwasser versickern muss ist nicht Stichhaltig.
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Bei Irritationen gibt es dann schnell mal eine Rückfrage...
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...an die Experten, die kompetent Antwort wissen.
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Wir Skater hören -etws erstaunt- dass Bürgerbeteiligung erwünscht ist und dass Frau Junge-Reyer unsere Initiative begrüßt und gut findet. Untermauert wird das Argument, mit dem Ideenwettbewerb den die Behörde gerade für die Nach-Nutzung des Flughafens Tempelhof im Internet durchgeführt hat.
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Wir Inline-Skater sollen uns aber möglichst im Vorfeld mit den entsprechenden Interessenverbänden zusmmensetzen. Bezüglich der Radwege mit dem Fahrrad-beauftragten Benno Koch. Und bezüglich der Nutzung von Bürgersteigen mit einem "FUSS-EV"
Leicht gesagt, aber ...
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Hier erläutert Hans, wie wichig es ist, in der Stadt trainieren zu können. 2 X hin und zurück auf der Ost-Krone ist fast ein Halbmarathon. Bei 20 km/h Durchschnitt dauert das etwa eine Stunde.
Hans ist intensiver Nutzer der Ostkrone und Fan, von Beginn an.
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Bleibt dann nur noch der Abschied....
...mit einer Einladung, am Abend in die Kolumbia-Halle zu kommen. Zum Ideen-Wettbewerb Nachnutzung Flughafen Tempelhof.
  Nach 15 Minuten war alles Vorbei. 23BirgNak_19.jpg
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Senatsverwaltung für Skate-Entwicklung? na, schön wärs ;-)
   

Presse-Echo:

Berliner Abendblatt werbefinanzierte Gratis-Zeitung in Treptow vom 28.11.:
Aufmacher Artikel Der Aufmacher Seite 1 und auf Seite 8 der Artikel Hier nachzulesen. im Original.
Natürlich ist die Annahme, dass Inline-Skater auf dem Radweg fahren dürfen falsch! auch wenn sie es "können". Aber den Irrtum sind wir schon gewohnt.

Von anderen Veröffentlichungen habe ich nichts vernommen.

Fürs Erste war die Aktion ein voller Erfolg. Wir sind im Gespräch.
Natürlich wurden im laufe des Gespräches auch alle anderen Argumente vorgebracht: * Skaten ist Gesundheitsfördernd * Skater sind "Fußgänger mit Spielzeug" und damit zwischen allen Regelungen der StVO. * Das BGH-Urteil von 2002 gibt der Politik auf, neue Regeln zu schaffen, aber nichts passiert. * und so Weiter. Bleibt die politische Kleinarbeit ... Leider fehlen der Berlinparade die kompetenten, motivierten und durchsetzumgsfähigen Leute für eine efektive Lobby-Arbeit. Jene freundlichen, höflichen, immer lächelnden Kotzbrocken, die so lange penetrant herumnerven und insitieren, bis man ihnen -nur um der lieben Ruhe Willen- nachgibt. Jedenfalls ist das wieder ein Anknüpfungspunkt um den Entscheidern die kleinen Rollen in Erinnerung zu rufen.

Mit den besten freundlichen Skatergrüßen
Lutz Matscholl

Fotos: © Berlinparade 2007, All Rights reserved.
(BirgNak) Birgit Nakielski, (AndreaPilch) Andrea Pilch, (StephImm) Stephan Imm, (LpMat) Lutz Matscholl

V0.93 LpMat 20071203.03

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